Nachhaltigkeit beim Fair-o-mat®
Beim Fair-o-mat® ist uns besonders wichtig auf Umwelt, Mensch und Natur zu achten. Dabei spielen die optimale und nachhaltige Nutzung vorhandener Ressourcen eine wichtige Rolle.
Ökologische Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist es die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Neue Elemente oder Ersatzteile werden in Europa produziert. Hierbei achten wir auf möglichst viele Zulieferer*innen aus Nordrhein-Westfalen oder Deutschland, die wiederum Rohstoffe verwenden, die möglichst kurze Transportwege hinter sich haben.
Die mögliche Sonderlackierung des Fair-o-mat® electric findet nur drei Kilometer von unserer Werkstatt statt. Durch kurze Transportwege vermeiden wir CO2-Emissionen. Wenn doch einmal etwas transportiert werden muss, kompensieren wir die Emissionen mit der Klimakollekte.
Wir legen den Fair-o-mat electric auch kostenlose Zeitschaltuhren bei, mit denen die Geräte nachts oder außerhalb der Öffnungszeiten komplett ohne Stromverbrauch sind. So können wir einen Gesamtverbrauch von nu ca. 40-45 Kwh im Jahr erreichen.

Soziale Nachhaltigkeit
Alle Zulieferer*innen und Produzent*innen achten ihrerseits auf Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheit und zahlen ihren Arbeiter*innen faire und existenzsichernde Löhne. Die Ideen, die im globalen Süden eine Rolle spielen, sind auch für Menschen in Europa wichtig. Wir arbeiten daher auch besonders mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen – von der Lackiererei, zum Metallbauer bis zum Lasertechnik-Unternehmen. Fairness ist uns wichtig!
Ökonomische Nachhaltigkeit
Für uns ist es wichtig ein sinnvolles und nachhaltiges Produkt herzustellen. Wir legen keinen Wert auf Gewinnmaximierung und Wachstumsraten. Unsere Ideale und Vorstellungen folgen der Prinzip der „Postwachstumsökonomie“. Wir wollen ethisch korrektes Wirtschaften nicht auf Kosten der Umwelt und eines unbegrenzten Wachstums schaffen. Vielmehr ist es für uns wichtig Handwerk und Arbeit fair und gut zu bezahlen und möglichst umweltverträglich Produkte herzustellen.
Was wir konkret tun:
- Kompensation der CO2-Emissionen
- Lokale Produktion und 99,7% aller Ersatzteile aus Deutschland
- Klimaneutrales Infomaterial auf Recyclingpapier
- Fairness – global gedacht auch in der Produktion
- Nachhaltige Produktion von Ersatzteilen „made in Europe“
Beispiel aus der Praxis: Speditionsverpackung
Wir sind kontinuierlich daran interessiert unser Produktion, Lagerung und Verschickung so nachhaltig wie möglich zu machen. Ein Punkt, der uns lange gestört hat, war die Speditionsverpackung. Nach vielen Monaten des Tüftelns und Überlegens haben wir es geschafft eine möglichst nachhaltige Form der Speditionsverpackung zu entwerfen. Dabei müssen wir die Anforderungen des Speditionsversandes durch DHL Freight und die Anforderungen an des Schutz des Fair-o-mat®s (Lack, Münzprüfer etc.) erfüllen und wollen gleichzeitig, so wenig wie möglich an Folie, Plastikklebeband oder Pappe verwenden.
Die Lösung:
Ein passgenauer Karton für den Fair-o-mat® aus Recyclingpappe. Dieser wird nach der Befüllung auf der Holzpalette fixiert, indem wir spezielle Holzleisten auf die Europalette oder Einwegpalette aufschrauben. So ist der Automat gegen ein Verrutsch gesichert. Die Holzleisten produzieren wir selber aus Rest- und Verpackungsholz eines lokalen Dachdeckerbetriebes, bei dem davon mehr als genug als Abfall anfällt. Nun werden weitere Kartons (mit dem Fuß des Fair-o-mat®) oder dem Zubehör einfach auf dem großen Karton mit Pappklebeband verklebt und alles mit einer dünnen Schicht Folie (gegen Regen und Nässe) umwickelt.
Einsparung:
Wir verbrauchen so ca. 85 % weniger Plastik, Folie und Klebeband. Gleichzeitig erhöhen wir die Transportsicherheit und die Stabilität und Sicherheit der Verpackung des Fair-o-mat®.