Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit beim Fair-o-mat

Beim Fair-o-mat ist uns besonders wichtig auf Umwelt, Mensch und Natur zu achten. Dabei spielen die optimale und nachhaltige Nutzung vorhandener Ressourcen eine wichtige Rolle. Unsere Idee ist das Upcycling. Ausgediente Geräte werden upgecycelt und bekommen mit einigen Spezifikationen ein neues Leben und eine neue Bestimmung.

Ökologische Nachhaltigkeit

Unser Ziel ist es die Umwelt zu gering wie möglich zu belasten. Daher setzen wir bei der Produktion des Fair-o-mat auf möglichst viele wiederzuverwendende Teile. An einigen Stellen kommen wir nicht darum herum neue Elemente oder Ersatzteile zu produzieren. Hierbei achten wir auf Zulieferer*innen aus Nordrhein-Westfalen oder Deutschland, die wiederum Rohstoffe verwenden, die möglichst kurze Transportwege hinter sich haben. Das verwendete Metall stammt aus Recycling.
Die Lackierung der Fair-o-maten findet nur drei Kilometer von unserer Werkstatt statt. Durch kurze Transportwege vermeiden wir CO2-Emissionen. Wenn doch einmal etwas transportiert werden muss, kompensieren wir die Emissionen mit der Klimakollekte.


Soziale Nachhaltigkeit

Alle Zulieferer*innen und Produzent*innen achten ihrerseits auf Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheit und zahlen ihren Arbeiter*innen faire und existenzsichernde Löhne. Die Ideen, die im globalen Süden eine Rolle spielen, sind immer noch auch für Menschen in Europa wichtig. Wir arbeiten daher auch besonders mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen – von der Lackiererei, zum Metallbauer bis zur Lasertechnik-Unternehmen. Fairness ist uns wichtig!

Ökonomische Nachhaltigkeit

Für uns ist es wichtig ein sinnvolles und nachhaltiges Produkt herzustellen. Wir legen keinen Wert auf Gewinnmaximierung und Wachstumsraten. Unsere Ideale und Vorstellungen folgen der Prinzip der “Postwachstumsökonomie”. Wir wollen ethisch korrektes Wirtschaften nicht auf Kosten der Umwelt und eines unbegrenzten Wachstums schaffen. Vielmehr ist es für uns wichtig Handwerk und Arbeit fair und gut zu bezahlen und möglichst umweltverträglich Produkte herzustellen.

Was wir konkret tun:

  • Kompensation der CO2-Emissionen
  • Lokale Produktion und 99,7% aller Ersatzteile aus Deutschland
  • Klimaneutrales Infomaterial auf Recyclingpapier
  • Fairness – global gedacht auch in der Produktion
  • Upcycling spart wertvolle Ressourcen
  • Nachhaltige Produktion von Ersatzteilen
  • Der Fair-o-mat ist ab Aufstellung klimaneutral

Beispiel aus der Praxis: Speditionsverpackung

Wir sind kontinuierlich daran interessiert unser Produktion, Lagerung und Verschickung so nachhaltig wie möglich zu machen. Ein Punkt, der uns lange gestört hat, war die Speditionsverpackung. Nach vielen Monaten des Tüftelns und Überlegens haben wir es geschafft eine möglichst nachhaltige Form der Speditionsverpackung zu entwerfen. Dabei müssen wir die Anforderungen des Speditionsversandes durch DHL Freight und die Anforderungen an des Schutz des Fair-o-mats (Lack, Münzprüfer etc.) erfüllen und wollen gleichzeitig, so wenig wie möglich an Folie, Plastikklebeband oder Pappe verwenden.

Die Lösung:
Ein passgenauer Karton für den Fair-o-mat aus Recyclingpappe. Dieser wird nach der Befüllung auf der Holzpalette fixiert, indem wir spezielle Holzleisten auf die Europalette oder Einwegpalette aufschrauben. So ist der Automat gegen ein Verrutsch gesichert. Die Holzleisten produzieren wir selber aus Rest- und Verpackungsholz eines lokalen Dachdeckerbetriebes, bei dem davon mehr als genug als Abfall anfällt. Nun werden weitere Kartons (mit dem Fuß des Fair-o-mat) oder dem Zubehör einfach auf dem großen Karton mit Pappklebeband verklebt und alles mit einer dünnen Schicht Folie (gegen Regen und Nässe) umwickelt.

Einsparung:
Wir verbrauchen so ca. 85 % weniger Plastik, Folie und Klebeband ein. Gleichzeitig erhöhen wir die Transportsicherheit und die Stabilität und Sicherheit der Verpackung des Fair-o-mat.